Urologie | 29.04.2022

High-Tech-Medizin am Klinikum Fürth dank Großspende: Zweites da Vinci-Operationssystem und neueste Laser-Technologie in der Urologie

Der Fürther Unternehmer und Mäzen Carl Friedrich Eckart hat dem Klinikum 350.000 Euro gespendet und so Investitionen in medizinische High-End-Geräte ermöglicht.


BU: Da pandemiebedingt eine offizielle Spendenübergabe bislang nicht möglich war, wurde diese nun bei einer Kurz-Demo des SuperPulsed Lasers nachgeholt. V.l.n.r.: Ärztlicher Direktor Dr. Manfred Wagner, stellv. Teamleiter der Urologie-Ambulanz Holger Schultes, Carl Friedrich Eckart, OB Dr. Thomas Jung und Chefarzt Prof. Dr. Andreas Blana. Mit dem neuen Laser hat Prof. Dr. Andreas Blana ein Herz in den Apfel graviert.

Als bislang einzige Klinik im Großraum Nürnberg – Fürth – Erlangen hat das Klinikum Fürth im Oktober 2021 ein zweites da Vinci-Operationssystem installiert. „Durch die Urologie, Gynäkologie und Chirurgie war unser erstes da Vinci-Operationssystem massiv ausgelastet", so Prof. Dr. Andreas Blana, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie. Um das Robotikprogramm ausweiten zu können, investierte das Klinikum Fürth deshalb in ein zweites da Vinci-System. Möglich gemacht wurde diese Investition nicht nur durch Eigenmittel, sondern vor allem durch die Privatspende des Fürther Unternehmers und Stifters Carl Friedrich Eckart in Höhe von 250.000 Euro. „Die Zukunftsorientierung, Offenheit für Neuerungen und die ausgezeichneten Ärzte hier am Klinikum waren für mich der Grund für meine Spende, die sich als gutes Investment erweist", so Carl Friedrich Eckart.


Dank einer weiteren Spende von Carl Friedrich Eckart in Höhe von 100.000 Euro verfügt die Klinik für Urologie und Kinderurologie seit Herbst 2021 über die neueste Laser-Technologie zur Behandlung von Harnsteinen und gutartigen Prostatavergrößerungen. Mehr als 100 Prostata-Laserungen und über 200 Steintherapien hat das Team von Prof. Andreas Blana seitdem allein mit dem neuen Laser durchgeführt. Die optimierte Lasertechnologie sorgt für besonders präzise Schnitte an weichem Gewebe bei gleichzeitig verbesserter Blutstillung. Das führt wiederum zu einer effektiveren und weniger invasiven Behandlung, zum Beispiel bei der Therapie einer gutartigen Prostatavergrößerung. Harnsteine lassen sich mit dem SOLTIVE-Laser in nur der Hälfte der Zeit, die herkömmliche Systeme für gewöhnlich benötigen, in sehr feine Partikel pulverisieren. „Damit ist der SuperPulsed Laser ein echter Gamechanger", so Prof. Dr. Andreas Blana.


„Wir bedanken uns vor allem im Namen aller unserer Patient:innen, die in ihrer Behandlung von diesen High-End-Geräten profitieren, für diese wirklich außergewöhnlich großzügige Spende", so der Ärztliche Direktor Dr. Manfred Wagner. Eine solche Geste, die der Allgemeinheit zu Gute kommt, sei gerade in Krisenzeiten nicht selbstverständlich.


Die Kurz-Demo des Lasers finden Sie bei Instagram. >>

Pressekontakt

Carmen Brückner
Leitung Unternehmenskommunikation

Klinikum Fürth
Jakob-Henle-Str. 1
90766 Fürth
Tel.: 0911 7580 993366
Fax: 0911 7580 3397
E-Mail: Carmen.Brueckner@klinikum-fuerth.de